Bachelorarbeit nach Zeitplan


Bachelorarbeit nach Zeitplan

Du stehst kurz vor deinem Abschluss und musst die Bachelorarbeit schreiben? Zeit ist im Studium immer Mangelware, aber genau in dieser Phase ein unverzichtbares Gut. Damit du in der Abschlussphase deines Bachelors nicht ins Schwitzen gerätst, solltest du unbedingt einen handfesten Zeitplan anlegen. Die Planung sollte gründlich geschehen und ist lieber etwas zu früh als zu spät zu machen. Welche Eventualitäten du unbedingt in deinem Zeitmanagement berücksichtigen solltest, erfährst du weiter.

Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit

So wie der Umfang der Seiten, Zeichen oder Wörter je nach Fach variieren kann, sind auch die Vorgaben für die Bearbeitungszeit verschieden. Diese kannst du beim zuständigen Prüfungsamt erfragen. Die zur Verfügung stehende Zeit beeinflusst den zeitlichen Aufwand für die Arbeitsschritte. Der Zeitplan orientiert sich an den Empfehlungen, für den Studiengang Sozialwissenschaften der Universität Marburg.

Der erste Schritt zum Zeitplan der Bachelorarbeit

Vor Beginn der Bearbeitungszeit, musst du dich darum kümmern, einen Dozenten als Betreuer anzuheuern. Dieser ist dein Ansprechpartner im Falle eines Problems oder bei formalen Fragen. Er oder sie gibt darüber hinaus Kritik, wenn etwas nicht den Idealbedingungen entspricht. Erkundige dich bei Studenten im Master-Studiengang, welche Erfahrungen diese in Eurem Fachbereich mit den einzelnen Dozenten gemacht haben. Du kannst auch selber einen auswählen, mit dem du in der Vergangenheit gut ausgekommen bist. Diesem Betreuer legst du idealerweise schon Themenvorschläge für Bachelorarbeit und den Zeitplan vor.

Wähle ein Thema aus, dass du interessant findest und mit dem du dich auskennst. Wenn du dich auf das besinnst, was du im Studium am liebsten gemacht hast, sollten dir schnell einige Ideen kommen. Quellen und Literatur zu deiner Themenwahl solltest du weit im Vorfeld sammeln. Literaturrecherchen sind nicht selten ziemlich aufwendig. Aber dazu gleich mehr. Die vorläufige Literaturliste solltest du mit deinem Dozenten durchgehen und nach Möglichkeit das Thema noch weiter eingrenzen.

Schritt Nr. 2 – Beginn der Bearbeitungszeit

Du warst mit deinem eingegrenzten Thema beim Prüfungsamt vorstellig und hast die Anmeldung für die Bachelorarbeit ausgefüllt? Dann ran an die Arbeit. Nun machst du aus deinem Thema eine konkrete Fragestellung. Diese sogenannte Leitfrage zu beantworten ist ab jetzt dein Ziel. Ob du die Frage klug gewählt hast, lässt sich schnell mit der Beantwortung einer simplen Frage zeigen: Könnte die Beantwortung meiner Frage jemanden meines Faches interessieren? Mit deiner Leitfrage im Kopf suchst du jetzt gezielt nach Literatur. Dann erstellst du einen groben Aufbau. Das heißt, du fertigst eine Gliederung an und suchst parallel nach Literatur in der Bibliothek und über ein Fernleihe-System. Je mehr Möglichkeiten zur Quellenbeschaffung du nutzt, desto besser bist du am Ende ausgerüstet.

Die Literaturrecherche ist im Zeitplan ein wesentlicher Faktor

Sie nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, ist gleichzeitig aber auch das Fundament, auf dem deine Bachelorarbeit stehen wird. Gründlich zu recherchieren erspart eine Menge Unterbrechungen und kann somit zusätzlichen Zeitaufwand vermeiden. Schließe nicht aus, nochmal einen oder zwei Tage in der Bibliothek zu verbringen. Einen Puffer einzuplanen, entspannt die ganze Situation nachhaltig. Auch dann, wenn du ihn am Ende eigentlich gar nicht gebraucht hast. Wenn du soweit zufrieden bist mit der Auswahl an Literatur, ist es sinnvoll, ein Exposé zu schreiben, in dem du deine Fragestellung kurz umreißt.

Ein Exposé schreiben

Hierbei musst du nicht alle möglichen Aspekte berücksichtigen, die relevant für die Arbeit sein könnten. Hiermit wird ein Überblick verschafft, was in der Arbeit geschehen wird. In dieser Phase gehst du ebenfalls alle deine Quellen durch und exzerpierst das, was relevant ist. Bei der Datenerhebung solltest du immer darauf achten, dass du die Quellenangaben dazuschreibst. Dadurch weißt du immer, wo was herkommt. Mit deiner Gliederung und den Exzerpten kannst du nun anfangen, kleine Kapitel zu verfassen, die Teilprobleme deiner Fragestellung behandeln. So strukturierst du deine Notizen allmählich. Diese Phase der Konzeption und Auswertung nimmt im besten Fall 30% der gesamten Bearbeitungszeit in Anspruch.

Schritt Nr. 3 – Die finale Gliederung

Die ersten Meilensteine sind geschafft. Nun musst du alles was du bis jetzt hast, strukturieren: du erstellst nun wieder eine Gliederung. Diese wird dieses Mal allerdings sehr viel ausführlicher und dient nachher als Gedankenstütze dafür, welche Argumente, Thesen, Prämissen, etc. wann in den Text einzubauen sind. Mit dieser Übersicht kannst du dann eine intensive Überprüfung, Deiner Argumentationsweise und Strukturierung vornehmen. Die finale Gliederung schlägt im gesamten Bearbeitungszeitraum mit 20 % zu Buche.

Schritt Nr. 4 – Schreiben

Nun geht’s ans Eingemachte. Das bedeutet, dass du nun mit dem Schreiben anfangen darfst. Mit dem Blick auf deine Gliederung fängst du nun mit der Erstellung einer Rohfassung dessen an, was später im Feinschliff deine Abschlussarbeit wird. Bis dahin solltest du aber unbedingt weiter konzentriert bleiben und mit möglichen Änderungen innerhalb der Argumentation rechnen. Wenn du deinen Zeitplan einhältst, kann ein solcher Zwischenfall keinen großen Schaden anrichten. Es empfiehlt sich hier, schon mit dem Erstellen des Literaturverzeichnisses zu beginnen. Dieses ist bei einer wissenschaftlichen Arbeit nicht zu vernachlässigen. Wenn du den Hauptteil der Arbeit fertig hast, solltest du das Fazit schreiben und in diesem explizit deine Ergebnisse mit deiner Fragestellung in Verbindung bringen.

Fazit und Anhänge

Für das Fazit relevante Punkte kannst du dir im Laufe des Schreibprozesses einfach notieren, sodass du später nicht Gefahr läufst, etwas Bedeutendes zu unterschlagen. Bist du mit der Texterstellung der Rohfassung fertig, überarbeitest du den Text gemäß den Standards, die eine wissenschaftliche Arbeit aufweisen muss (einschließlich Berücksichtigung von Copyright, Urheberrecht und Ähnlichem). Achte auf die Vollständigkeit dessen, was du herausarbeiten wolltest. Alle Quellen sollten kenntlich gemacht werden und jede Seite mit einer Seitenzahl versehen sein. Beachte auch die Modalitäten, die für eine empirische Arbeit gelten; zum Beispiel wenn du eine eigene Studie vorgenommen hast. Für diesen Schritt sind 30 % des Zeitplans einzuplanen.

Schritt Nr. 5 – Korrektur und Druck

Nachdem du dich selber versichert hast, dass deine Arbeit vorzeigefähig ist, solltest du diese von einem Fachkollegen durchlesen lassen. Dieser kann dir vielleicht Tipps und Anmerkungen geben, die du zur Verbesserung deines Textes nutzen kannst. Auch ein Gegenlesen einer unbeteiligten Person aus einem anderen Fach kann hilfreich sein. Nachdem du nun die letzte Phase der Bearbeitung mit Hilfe der Anmerkungen des Korrekturlesens hinter dich gebracht hast, kannst du die Arbeit in Druck geben und binden lassen. Anschließend solltest du diese möglichst vor dem Abgabetermin einreichen, um verheerenden Zwischenfällen die zur Verzögerung der Abgabe führen könnten, die Angriffsfläche zu nehmen. Dieser letzte Schritt nimmt 20 % der Gesamtzeit ein.

Allgemeines

Es ist für lange produktive Phasen essenziell, zwischendurch das Tempo rauszunehmen und zu sichten, was man bisher geschafft hat. Nicht zuletzt helfen diese Unterbrechungen, den Kopf frei zu bekommen und die Motivation zu erhalten. Übrigens: Viele Studenten schreiben in ihren Arbeiten die Einleitung zuerst. Das ist für die Dinge, die auf die Einleitung folgen schlecht, insofern diese sich nicht immer hundertprozentig mit dem anfänglichen Vorhaben aus der Einleitung decken. Du solltest die Leitfrage als roten Faden nutzen und nicht die Einleitung. Schreibe diese lieber als letztes. Um eine gute Bachelorarbeit zu erstellen findest du hier notwendige Hilfe.

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