Die gefragten Studiengänge der Zukunft


Die gefragten Studiengänge der Zukunft

Der richtige Studiengang: was interessiert dich, hältst du es für den Rest deines Lebens in diesem Bereich aus und wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Bei der Frage, was man studieren soll, gibt es mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen und nicht alle Studiengänge führen automatisch zu einem gut bezahlten und vor allem sicheren Job. In diesem Artikel werden dir drei Studienfächer vorgestellt, die in Bezug auf den Arbeitsmarkt der Zukunft sehr gefragt sind.

Eigene Interessen in dem Studium abspiegeln lassen

Wenn du dich für ein Studium interessierst, darfst du aber natürlich nicht nur auf den Arbeitsmarkt der Zukunft schauen. Zum einen können sich die Anforderungen in der heutigen Zeit schneller ändern als das früher der Fall war. Und außerdem muss dir dein Job bzw. das Studieren auch Spaß machen. Ansonsten ist die Auseinandersetzung mit dem Fach von vornherein zum Scheitern verurteilt. Um die Studiengänge, die heutzutage gefragt sind, in Bezug auf die Eignung für dich einzugrenzen, solltest du dir die folgenden Fragen stellen:

  • Wo liegen deine Interessen?
  • Kannst du dir vorstellen, in den nächsten 40 Jahren in dem Bereich tätig zu sein?
  • Wo stehen deine Chancen, einen Job auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen, am besten?

Wie bereits erwähnt, ist es unerlässlich, dass dir der spätere Job und auch das Studium Spaß macht. Schließlich ist das Leben zu kurz, um dich den Rest deines Lebens morgens aus dem Bett zu quälen, um einem Job nachzugehen, der nicht mit deinen persönlichen Interessen übereinstimmt. Du solltest allerdings auch keine rosarote Brille tragen: es ist wenig sinnvoll, einen Studiengang zu wählen, der zwar eine Menge Spaß bringt, jedoch keine Chancen für den Arbeitsmarkt der Zukunft bringt.

Drei Studiengänge, die sehr gefragt sind, sind:

  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Environmental and Resource Management
  • Online-Journalismus

Studiengänge, die sehr gefragt sind: Wirtschaftsingenieurwesen

Beim Wirtschaftsingenieurwesen handelt es sich um ein verhältnismäßig neues Studium – zumindest in Deutschland. Wirtschaftsingenieure sind kaum mehr aus großen Unternehmen, innerhalb denen wirtschaftliche und technische Themen aufeinandertreffen, wegzudenken. Der Vorteil der Leute, die diesen Studiengang studieren, liegt darin, dass sie sich sowohl mit wirtschaftlichen als auch mit technischen Themen auskennen. Das ist häufig ein Problem in Unternehmen, wenn sich die Mitarbeiter aus verschiedenen Sparten vereinen und sozusagen aneinander vorbeireden. Wer sich mit beiden Bereichen auskennt, ist also klar im Vorteil.

Eine Übersicht über das Fach

Als Wirtschaftsingenieur optimiert man technische Prozesse bzw. deren Abläufe in Bezug auf die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit. Als Arbeitgeber kommen Unternehmen in Branchen wie dem Maschinen- und Fahrzeugbau, der Unternehmensberatung und der Elektrotechnik infrage. Der Einstiegsgehalt von Wirtschaftsingenieuren liegt i.d.R. bei 42.000 Euro im Jahr. Das Gehalt ist u.a. vom Abschluss (Bachelor, Master, Diplom) abhängig.

Environmental and Resource Management

Klimaschutz ist ein allgegenwärtiges Thema. Als Studierender des Lehrgangs namens Environmental and Resource Management befasst man sich mit sämtlichen Bereichen dieses übergeordneten Themas. Das Studium ist bisher nur an verhältnismäßig wenigen Universitäten möglich. Aber immer mehr Unis nehmen den Studiengang in das Angebot auf bzw. bieten ähnliche Studiengänge, die auch sehr gefragt sind, an.

Das Fach im Überblick

In diesen Studiengängen geht es um die Optimierung von technischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Prozessen mit Hinblick auf den Umwelt- und Ressourcenschutz. Gute Englische Kenntnisse sind eine Voraussetzung, um das Fach möglichst problemlos studieren zu können, denn Internationalität wird im „Environmental and Resource Management“ und in ähnlichen Studiengängen großgeschrieben. Soll heißen: die meisten dieser Studiengänge werden auch in Deutschland nur in Englisch angeboten. Ein Auslandssemester gehört meist zum Pflichtprogramm.

Internationale Unternehmen als potenzieller Arbeitgeber

Mit dem Abschluss einer dieser Studiengänge bist du der Profi für die Optimierung von Prozessen mit Hinblick auf den Umwelt- und Ressourcenschutz. Vor allem international agierende Unternehmen, Forschungsinstitute und Behörden suchen Absolventen dieser Studiengänge. Aber auch Umweltorganisationen, Universitäten und Energie- sowie Recycling-Unternehmen kommen als Arbeitgeber infrage. Der Einstiegsgehalt ist vom Arbeitgeber abhängig – in der freien Wirtschaft werden meist höhere Gehälter gezahlt. Als Absolvent mit einem Bachelor-Abschluss kann man aber von einem Jahresgehalt um die 38.000 Euro ausgehen.

Online-Journalismus

Da das Internet immer mehr die Rolle der wichtigsten Informationsquelle einnimmt, hat der Online-Journalismus deutlich an Wichtigkeit gewonnen. Es handelt sich sozusagen um die moderne Form des klassischen Journalismus – die heutige Berichterstattung hat sich durch das Internet und die sozialen Medien maßgeblich verändert. Online-Journalismus bedeutet, die Inhalte so aufzuarbeiten, dass ein aktiver Austausch mit dem Leser entsteht. Wir bewegen uns also weg von der sogenannten One-Way-Kommunikation. Die entsprechenden Studienfächer vermitteln dir, wie Blogs, soziale Medien usw. funktionieren und auf welche speziellen Gegebenheiten bei diesen geachtet werden muss.

Grundlegende Informationen zum Fach

Als Online-Journalist ist man dafür zuständig, Themen in einer digitalen Form aufzuarbeiten und sie dem Leser nahezubringen. Jede große Zeitung und jede große Zeitschrift besitzt ein Online-Ressort. Somit kommt nahezu jede Zeitung als Auftraggeber infrage. Aber auch PR- und Marketing-Agenturen zählen zu den potenziellen Arbeitgebern. Auch in diesem Bereich ist das Einstiegsgehalt maßgeblich vom Arbeitgeber sowie vom Tätigkeitsfeld abhängig. Ein junger Online-Journalist verdient durchschnittlich 36.000 Euro im Jahr. Wenn man eine Eliten-Uni absolviert, steigen die Chancen eines höheren Honorarbetrags enorm.

Abschließende Bemerkungen zu den Studiengängen

Auffällig ist, dass kreative Berufe und Studiengänge wie Jura nicht mehr so gefragt sind wie das noch vor einiger Zeit der Fall war. Das liegt an den sich stetig verändernden Strukturen unserer Gesellschaft. Hieraus ergibt sich auch die Tatsache, dass ein Studium, welches heute noch sehr gefragt ist bzw. gute Chancen für den Arbeitsmarkt der Zukunft bietet, bereits in einigen Jahren wieder von der „Bildoberfläche“ verschwunden sein kann. Unsere „Welt“ unterliegt einem stetigen Wandel, welcher sich auch auf die Studiengänge und auf den Arbeitsmarkt auswirkt. In Zeiten von globalen Krisen und potenziellen Gefahren ist das mehr denn je der Fall.

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